Für junge Menschen. Für Allersberg. Gemeinsam gestaltet.

Junge Menschen brauchen Orte, an denen sie sich treffen können. Sie brauchen Freiräume, Möglichkeiten, Neues auszuprobieren, Menschen, die zuhören, und die Chance, ihre eigene Gemeinde mitzugestalten.

Genau hier setzt die Gemeindejugendpflege kurz GEMJA an.

Als Teil der gemeindlichen Jugendarbeit in Allersberg schafft sie gezielte außerschulische Bildungs- und Freizeitangebote, begleitet junge Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen und entwickelt gemeinsam mit ihnen Möglichkeiten für Freizeit, Begegnung, Beteiligung und persönliche Entwicklung.

Dabei geht es um weit mehr als das Jugendzentrum. Die Gemeindejugendpflege ist im öffentlichen Raum präsent, organisiert Ferienprogramme, begleitet Projekte, vernetzt Vereine und Einrichtungen, bietet Beratung und greift aktuelle Themen auf. Immer mit dem Blick darauf, was junge Menschen in Allersberg beschäftigt und was sie brauchen.

Wer steckt hinter der Gemeindejugendpflege?

Die Gemeindejugendpflege wird von Dominik Geiß, Gemeindejugendpfleger sowie Leitung des Jugendzentrums, und Maria Müller, Erzieherin mit dem Schwerpunkt Offene Kinder- und Jugendarbeit, gestaltet.

Gemeinsam sind sie Ansprechpartner für Kinder, Jugendliche und junge Menschen bis 27 Jahre.

Dominik Geiß übernimmt als Gemeindejugendpfleger insbesondere die Aufgaben der gemeindlichen Jugendarbeit, der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie die Leitung des Jugendzentrums.

Maria Müller arbeitet mit dem Schwerpunkt der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und bringt sich in die pädagogische Begleitung junger Menschen sowie in die Entwicklung und Umsetzung von Angeboten und Projekten ein.

Gemeinsam gestalten sie die Angebote, begleiten junge Menschen und entwickeln die gemeindliche Jugendarbeit in Allersberg kontinuierlich weiter.

Die fünf Säulen der Gemeindejugendpflege

Die Arbeit der GEMJA steht auf fünf Säulen. Sie zeigen, wie vielfältig gemeindliche Jugendarbeit ist – und wie viele unterschiedliche Möglichkeiten junge Menschen in Allersberg haben, sich einzubringen, ihre Freizeit zu gestalten und Unterstützung zu bekommen.

1. Offene Kinder- und Jugendarbeit im Jugendzentrum

Zentrum in Bewegung!

Das Jugendzentrum ist ein zentraler Ort für Begegnung und Offene Kinder- und Jugendarbeit in Allersberg.

Hier können junge Menschen einfach vorbeikommen, andere treffen, gemeinsam Zeit verbringen oder eigene Ideen umsetzen. Der Zugang ist freiwillig und niedrigschwellig – niemand muss einen bestimmten Grund haben, um da zu sein.

Zum Angebot gehören unter anderem Jugendtreff, Offener Treff, Offenes Café und School's-Out-Angebote.

Auch Beteiligung gehört dazu: Beim Hausrat können Besucherinnen und Besucher ihre Ideen, Wünsche und Anliegen einbringen und das Jugendzentrum aktiv mitgestalten.

Für unterschiedliche Interessen und Lebenslagen gibt es außerdem geschlechterspezifische Angebote wie Girlstreff und Jungenangebote.

Über das Jahr entsteht ein abwechslungsreiches Programm mit Konzerten und Partys, Kulturveranstaltungen, Turnieren, Kinoabenden, Projektarbeiten sowie wiederkehrenden Veranstaltungen wie Faschings-, Halloween- und Weihnachtsveranstaltungen.

Dazu kommen Angebote aus den Bereichen Kreativität, Sport, Gesundheit, Musik, Kochen, digitale Medien, Prävention und Erlebnispädagogik.

Das Jugendzentrum ist dabei ein Ort, der sich gemeinsam mit seinen Besucherinnen und Besuchern weiterentwickelt.

2. Aufsuchende Jugendarbeit

Freiraum begleiten!

Jugendarbeit findet dort statt, wo junge Menschen sind – nicht nur hinter den Türen des Jugendzentrums.

Die Gemeindejugendpflege ist deshalb auch im öffentlichen Raum präsent und ansprechbar. Die aufsuchende Jugendarbeit schafft Kontakt, nimmt Entwicklungen wahr und ermöglicht Begegnung auch außerhalb der klassischen Angebotsorte.

Dazu gehören zielgruppenspezifische Aktionen und Projekte, Präsenz und Ansprechbarkeit im öffentlichen Raum sowie Beratung, Unterstützung, Information und Prävention.

Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Vermittlung zwischen unterschiedlichen Interessen im öffentlichen Raum. Wo verschiedene Gruppen und Bedürfnisse aufeinandertreffen, kann die Gemeindejugendpflege ansprechbar sein, vermitteln und gemeinsam nach Lösungen suchen.

Jugendplatz HängArounD

Der Jugendplatz HängArounD ist ein wichtiger Bestandteil dieser Arbeit. Als frei zugänglicher Ort bietet er jungen Menschen Raum für Aufenthalt, Begegnung, Bewegung und selbstbestimmte Freizeitgestaltung.

Die Gemeindejugendpflege begleitet den Jugendplatz, unterstützt eigene Aktivitäten, schafft dort Angebote und beteiligt junge Menschen an seiner Weiterentwicklung und Pflege.

Damit verbindet der Jugendplatz Freiraum, Beteiligung und aufsuchende Jugendarbeit miteinander.

3. Ferienprogramme

Ferien aktiv gestalten!

Ferien bieten Zeit für Abenteuer, Gemeinschaft und neue Erfahrungen. Die Gemeindejugendpflege gestaltet deshalb gemeinsam mit unterschiedlichen Partnern ein vielseitiges Ferienprogramm für verschiedene Altersgruppen.

Angebote finden in den Winterferien, Osterferien, Pfingstferien, Sommerferien und Herbstferien statt.

Dabei gibt es sowohl einzelne Aktionen als auch umfangreichere Ferienwochen und Freizeiten.

Zum Angebot gehören beispielsweise Ausflüge und Tagesaktionen, Kreativ-, Sport- und Gesundheitsangebote, Musik, Kochen, digitale Medien, Kultur und erlebnispädagogische Angebote.

Ergänzt wird das Ferienprogramm durch Jugendfreizeiten und Städtetrips.

So entstehen Ferienangebote, die unterschiedliche Interessen ansprechen und jungen Menschen die Möglichkeit geben, gemeinsam etwas zu erleben, Neues auszuprobieren und eigene Erfahrungen zu sammeln.

4. Kooperation & Netzwerkarbeit

Gemeinsam wirken!

Gemeindliche Jugendarbeit lebt von Zusammenarbeit.

Die Gemeindejugendpflege ist deshalb Ansprechpartner für jugendrelevante Themen in der Gemeinde und arbeitet eng mit den Menschen und Einrichtungen zusammen, die sich für Kinder, Jugendliche und junge Menschen engagieren.

Dazu gehören insbesondere Vereine, Schulen, Verbände, Einrichtungen, Jugendorganisationen, kommunale Stellen und weitere Akteure vor Ort.

Jugendforum

Mit dem Jugendforum gibt es eine wichtige Plattform für Beteiligung und Mitbestimmung.

Jugendbeauftragte und Jugendsprecherinnen und Jugendsprecher arbeiten daran mit, die Perspektiven junger Menschen sichtbar zu machen und Themen aus ihrer Sicht in die Gemeinde einzubringen.

So entsteht ein direkter Austausch zwischen jungen Menschen und kommunalen Verantwortlichen. Politik und Entscheidungsprozesse werden verständlicher und transparenter, während junge Menschen ihre Anliegen und Ideen unmittelbar einbringen können.

Ehrenamt

Ehrenamtliches Engagement ist ein wichtiger Baustein der Jugendarbeit. Die Gemeindejugendpflege unterstützt bei der Gewinnung, Begleitung, Förderung und Koordination von Ehrenamtlichen.

Netzwerk Jugendarbeit

Ein weiterer Schwerpunkt ist das Netzwerk Jugendarbeit. Bei regelmäßigen Netzwerktreffen kommen die unterschiedlichen Akteure der Jugendarbeit zusammen.

Dabei geht es um mehr als reinen Austausch: Aktuelle Entwicklungen und Bedarfe werden gemeinsam betrachtet, Erfahrungen geteilt und konkrete Kooperationen und gemeinsame Projekte entwickelt.

Weitere Partner

Die Gemeindejugendpflege arbeitet außerdem eng mit dem Kreisjugendring Roth zusammen, insbesondere in den Bereichen Vernetzung, Supervision und Jugendschutz.

Auch Vereine und Verbände werden als wichtige Partner unterstützt und bei jugendrelevanten Fragen beraten oder an passende Stellen vermittelt.

Mit den Grund- und Mittelschulen, dem Hort und den Elternvertretungen bestehen weitere wichtige Schnittstellen. Durch diese Zusammenarbeit können Angebote besser miteinander verbunden und Entwicklungen frühzeitig wahrgenommen werden.

5. Beratung, Information & Prävention

Lebensweltorientiert!

Manchmal braucht es ein konkretes Angebot. Manchmal einfach jemanden, der zuhört.

Die Gemeindejugendpflege ist deshalb auch Anlaufstelle für Fragen, Anliegen und persönliche Herausforderungen. Gespräche können ganz unkompliziert zwischen Tür und Angel entstehen oder als Einzelberatung stattfinden.

Bei Bedarf unterstützt die Gemeindejugendpflege auch bei der Suche nach geeigneten Fachstellen und vermittelt weiter.

Beratung & Unterstützung

Das Spektrum reicht von alltäglichen Fragen bis hin zu persönlichen Herausforderungen. Dazu gehören unter anderem:

  • Beratung zwischen Tür und Angel
  • Einzelberatung
  • offene Gespräche
  • Vermittlung an Fachstellen

Prävention

Prävention ist ein fester Bestandteil der pädagogischen Arbeit. Dazu gehören unter anderem Erlebnispädagogik, Sozialkompetenztraining, Suchtprävention und Jugendschutz.

Berufliche Integration

Auch bei Fragen rund um Ausbildung, Bewerbung und Beruf können junge Menschen Unterstützung erhalten – beispielsweise durch Einzelberatung, Bewerbungstraining und Vermittlung.

Information & aktuelle Themen

Die Gemeindejugendpflege ist außerdem Anlaufstelle für Informationen rund um Angebote und jugendrelevante Themen.

Dabei werden auch gesellschaftliche und politische Themen aufgegriffen – beispielsweise Politik und U18-Wahlen. Ziel ist es, jungen Menschen Informationen zugänglich zu machen und ihnen Möglichkeiten zu geben, sich mit Themen auseinanderzusetzen, die ihre Lebenswelt betreffen.

Nah dran. Zuhören. Weiterentwickeln.

Junge Menschen und ihre Lebenswelten verändern sich. Deshalb bleibt auch die gemeindliche Jugendarbeit in Bewegung.

Die Gemeindejugendpflege arbeitet zielgruppen- und lebensweltorientiert. Das bedeutet: Angebote werden nicht einfach für junge Menschen geplant, sondern gemeinsam mit Blick auf ihre tatsächlichen Interessen und Bedürfnisse entwickelt.

Neben den täglichen Gesprächen und Begegnungen im Jugendzentrum, auf dem Jugendplatz und bei Veranstaltungen finden deshalb auch regelmäßige gezielte Jugendbefragungen und Beteiligungsformate statt.

Was beschäftigt junge Menschen? Welche Themen sind ihnen wichtig? Welche Angebote fehlen? Was funktioniert gut? Und wo braucht es Veränderungen?

Die Antworten darauf fließen in die Weiterentwicklung der Arbeit ein.

Auch die Vernetzung mit Schulen, Vereinen, Verbänden, Einrichtungen und weiteren Akteuren hilft dabei, Entwicklungen im Sozialraum wahrzunehmen und gemeinsam passende Angebote und Strukturen zu schaffen.

So bleibt die Gemeindejugendpflege nah an den Menschen und kann auf neue Themen, Veränderungen und Bedürfnisse reagieren.

Unser Ziel: Gute Bedingungen für junge Menschen in Allersberg

Die Gemeindejugendpflege möchte gute Rahmenbedingungen schaffen, damit sich Kinder, Jugendliche und junge Menschen bis 27 Jahre in Allersberg wohlfühlen, ihren eigenen Interessen nachgehen, Unterstützung finden und ihren Lebensraum aktiv mitgestalten können.

Dafür verbinden wir offene Räume, Freizeit und Kultur, aufsuchende Jugendarbeit, Ferienprogramme, Beteiligung, Beratung, Prävention und Vernetzung.

Junge Menschen finden bei uns Orte zum Treffen, Möglichkeiten zum Mitmachen, Ansprechpartner für ihre Fragen und Räume, in denen eigene Ideen entstehen und umgesetzt werden können.

Gleichzeitig bringt die Gemeindejugendpflege unterschiedliche Akteure zusammen und schafft Verbindungen zwischen jungen Menschen, Vereinen, Schulen, Verbänden, Verwaltung, Politik und weiteren Partnern.

So entsteht eine vielfältige und verlässliche gemeindliche Jugendarbeit, die sich an den Lebenswelten junger Menschen orientiert, ihre Beteiligung stärkt und sich gemeinsam mit ihnen weiterentwickelt.

Denn junge Menschen sind nicht nur die Zukunft unserer Gemeinde. Sie sind ein wichtiger Teil von Allersberg – heute.

 

 

 

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