Weitere Sehenswürdigkeiten in Allersberg und in den Ortsteilen

Bayer. Staatsforsten - Forstbetrieb Allersberg - früheres Forstamt (Kolpingstraße)

Das repräsentative zweigeschossige Gebäude mit Zeltdachkontruktion von 1914, nimmt ziemlich genau die Lage und den Grundriss des Hauptgebäudes einer ehemaligen Wasserburg auf, von der nur die Aufschüttung und der Graben erhalten sind. Die frontseitig flankierenden Runderker spielen deutlich auf Türme an.

Gemeindebücherei, ehemaliger Bahnhof (Bahnhofstraße)

Ehemaliger Bahnhof, erbaut 1901. 1973 wurde der Bahnbetrieb eingestellt. In den 80-er Jahren wurde das architektonische und kulturhistorische Baudenkmal saniert und umgebaut. Heute wird es als Gemeindebücherei genutzt.

Evangelische Christuskirche (Sybilla-Maurer-Allee)

Im Jahre 1931 wurde Professor Bock aus Nürnberg mit der Ausarbeitung der Pläne beauftragt. 1932 begannen die Bauarbeiten und am 17. September 1933 konnte die Kirche feierlich geweiht werden. Sie erhielt den Namen „Christuskirche“.

Friedhofskirche St. Sebastian (Nürnberger Straße)

Die St. Sebastianskirche ist die zweitälteste Kirche in Allersberg. Ihre Entstehung geht auf das Jahr 1333 zurück. Im 30-jährigen Krieg wurde sie zerstört. 1676 baute man sie wieder auf. 1953 wurde sie mit großflächigen Fresken ausgestattet, die den Namen „Totentanz“ erhielten.

Ortsteile

Katholische Filialkirche „St. Vitus” in Altenfelden

Turmuntergeschoss mittelalterlich. Die jetzige Kirche wurde auf der Stelle einer bestehenden Kirchenruine im Jahre 1758 erbaut.

Evangelische „Friedenskirche“ in Ebenried

1897 im neugotischen Stil erbaut. Sie ist die Nachfolgerin der ehemaligen Kirche „St. Nikolaus“ in der ehemaligen „unteren Pfarre“, die 1250 erbaut wurde.

Katholische Kirche „Mariä Himmelfahrt“ in Ebenried

1902 im neuromanischen Stil erbaut. Ebenried gehört zu den Urpfarreien in unserem Gebiet. Die heutige katholische Kirche ist die Nachfolgerin der ursprünglichen Kirche „St. Marien“ in der ehemaligen „oberen Pfarre“.


Katholische Expositurkirche „St. Georg“ in Göggelsbuch

Die Kirche wurde nach 1684 erbaut und 1716 geweiht. Sie ist ein kunstgeschichtliches Juwel. Barocke Malereien und Stuckarbeiten, die den Asamschüler Johann Adam Müller und Jeremio Francesco Andrioli zugeschrieben werden, beherrschen das Kircheninnere.

St. Wolfgang mit Kreuzweg

Die katholische St. Wolfgangskirche ist ein Kleinod mitten im Gemeindewald. Ihr Ursprung geht auf das Jahr 1472 zurück. 1552 wurde sie zerstört. 1726 bauten Jacob und Sybilla Gilardi das Kirchlein in ihrer heutigen Form auf. Es wurde am 15. Oktober 1726 geweiht. Eine grundlegende Innen- und Außenrenovierung wurde 2001 / 2002 durchgeführt. Ein Kreuzweg führt zur St. Wolfgangskirche.

Katholische Filialkirche „St. Johannes” in Uttenhofen

1758 erbaut. Bereits 1060 wurde in Uttenhofen eine Kirche von Bischof Gundekar II. geweiht.

Unsere Gotteshäuser (ausgenommen die Pfarrkirche “Maria Himmelfahrt”) sind nur an den Gottesdienstzeiten geöffnet. Eine Besichtigung ist daher nur kurz vor oder nach den Gottesdiensten bzw. nach Vereinbarung möglich.

Auskunft:
Kath. Pfarramt, Hinterer Markt 24, Tel. 09176/212
Evang.- Luth. Pfarramt, St.- Céré-Platz 1, Tel. 09176/281